Habt ihr die Fototour schon hinter euch? Oder ihr seid nicht die begeistertsten Fotografen?

Dann folgt in diesem Text ein Vorschlag für einen Tag in Köln, der nicht nur darauf fokussiert ist gute Fotos zu machen. Vielmehr ist der Tag so geplant, dass ihr einen allgemeinen, guten ersten Eindruck der Stadt bekommen könnt. Auf dieser Tour führen wir euch zu den Top-Highlights der Stadt Köln.

Dein perfekter Tag startet direkt mit einem der Wahrzeichen Kölns, dem Dom.

Stadt Köln Panorama
Autor

Lewin Schoepe

Datum

7. Mai 2024

Alle Wege führen zum Dom

Dieser ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln äußerst einfach zu erreichen und liegt außerdem sehr zentral zu den anderen Stationen deines perfekten Tages. Von der Domplatte aus können Fotos von diesem gemacht werden. Wer will, kann auch einmal in die drittgrößte Kirche der Welt reinschauen. Es ist sogar möglich den Hauptturm des Doms, der zu Zeiten seiner Fertigstellung das höchste Gebäude der Welt war, hochzusteigen. Euch trennen „nur“ 533 Stufen von einem einzigartigen Blick über die Stadt. Wem das zu viele Stufen sind, dem wird später auf der Tour noch eine weniger anstrengende Alternative geboten.

Vom Dom aus geht es über die Hohenzollernbrücke auf die andere Rheinseite. Die Brücke selber ist für die vielen Liebesschlösser bekannt. Es ist kaum möglich, die Brücke vor lauter Schlössern noch zu erkennen. So geht man inzwischen davon aus, dass mehr als eine Millionen Schlösser an der Brücke befestigt wurden. Wer möchte und vor allem noch viel wichtiger, wer einen freien Platz findet, kann ein Schloss mit seinen Initialen anbringen. Nach dem Festschließen des Schlosses wird der Schlüssel in den Rhein geworfen. Die Liebe gilt damit als besiegelt, für immer haltend.

Rechtsrheinisches Arbenteuer

Auf der anderen Rheinseite angekommen, kann der perfekte Blick auf den Dom und eben auch auf das Schokoladenmuseum genossen werden. Der Rheinboulevard lockt mit seinen Treppen zum Verweilen und einer einzigartigen Aussicht.

Wenn ihr den Rheinboulevard verlasst und euch weg vom Dom bewegt, dann sollte euch relativ schnell ein relativ hoher Turm auffallen: Das Köln Triangle.

Dieses markante, dreieckige Hochhaus bietet euch mit seiner  Aussichtsplattform auf 100 Metern einen großartigen Ausblick auf die Stadt und das Schokoladenmuseum. Dieser Turm stellt auch die Alternative für diejenigen dar, die keine 533 Treppen im Dom hochlaufen wollen. Denn das Köln Triangle verfügt über einen Aufzug.

Habt ihr euch an dem Blick, wenn auch schwierig vorstellbar, sattgesehen, dann geht weiter weg vom Dom in Richtung der nächsten Brücke. Über die Severinsbrücke gelangt ihr wieder auf die andere Rheinseite. Angekommen könnt ihr direkt die nächste Station des Tages erblicken, nämlich den Rheinauhafen und die Kranhäuser. Über deren Eignung als Fotomotiv wurde in diesem Blog schon ausgiebig berichtet (weitere Tipps für Fotomotive in Köln hier).

Wieder Linksrheinisch – das Highlight wartet

Der Weg am Rhein entlang unter den Kranhäusern hindurch führt endlich zum wahren Höhepunkt des Tages: dem Schokoladenmuseum.

In diesem Erlebnismuseum mit angeschlossener Gastronomie könnt ihr ehrlicherweise einen ganzen Tag verbringen. Erkundet das 10 Meter hohe Tropenhaus und fühlt euch als wärt ihr im brasilianischen Regenwald mit echten Kakaobäumen, schaut in der gläsernen Schokoladenfabrik der hauseigenen Schokoladenproduktion zu oder staunt, während unsere Maître Chocolatiers kunstvolle Schokoladenfiguren in Handarbeit herstellen und verzieren.

Ihr merkt, das Schokoladenmuseum hat einiges zu bieten. Eigentlich sind ein paar Stunden auch viel zu wenig, um die ganze Ausstellung ganzheitlich zu erkunden. Wir empfehlen euch eine Führung, unsere erfahrenen Museumsguides begleiten euch gerne. Alle unsere Angebote könnt ihr selbstverständlich online in unserem Webshop buchen. Braucht ihr eine Pause? Dann bietet sich das Chocolat Grand Café an. Hier werdet ihr mit leckeren Torten, Trinkschokoladen und vielem mehr verwöhnt. Und sucht ihr noch ein passendes Geschenk für Freunde oder Familie zu Hause? Im Chocololat Shop gibt es frische Schokolade, selbstgemachte Pralinen mit den verschiedensten Füllungen, handgegossene Schokofiguren und bunte Taler. Alles handgemacht in der Confiserie des Schokoladenmuseums.

Schafft ihr es tatsächlich einmal das Museum zu verlassen, könnt ihr euch mit hoffentlich reichlich Schokolade im Gepäck wieder in Richtung Dom bewegen. Nach kurzem Fußmarsch am Rhein entdeckt ihr auch schon die Altstadt Kölns, unverkennbar mit den bunten Fachwerkhäusern. Seid ihr nicht schon genug gesättigt von eurem Stück Kuchen aus dem Schokoladenmuseum, könnt ihr euch hier in einem der unzähligen Lokale niederlassen und vielleicht einmal das Kölsche Traditionsgericht „Halve Hahn“ probieren.

Es wird Zeit zu gehen

Von der Altstadt aus könnt ihr einfach über die Domplatte wieder in die Innenstadt gehen. Hier bietet sich die optimale Möglichkeit, einmal ein bisschen zu shoppen. Entlang der Hohe Straße sowie der Schildergasse befinden sich zahlreiche Stores von Marken mit A wie Apple bis hin zu Z wie Zara.

Sind eure Einkaufstüten voll mit Souvenirs aus dem Schokoladenmuseum und vielen anderen Dingen, neigt sich der Tag auch schon dem Ende zu. Mit der Bahn verlasst ihr nun die Innenstadt am Neumarkt und fahrt in das Belgische Viertel. Genießt junges und urbanes Großstadt-Flair. Der Name ist übrigens von den Straßennamen abgeleitet, die sich auf belgische Provinzen und Städte beziehen.

Das Viertel hat viel zu bieten. Nehmt euch einmal die Zeit und schlendert hindurch auf der Suche nach einem Restaurant, um den Tag gelungen abzuschließen. Es wird euch nicht schwerfallen, ein Restaurant zu finden. Hier habtb ihr die Qual der Wahl.

Habt ihr euch nun für eines entschieden, könnt ihr den Tag am besten bei einem Glas Kölsch ausklingen lassen. Und als Nachtisch habt ihr ja hoffentlich noch ein bisschen Schokolade aus dem Schokoladenmuseum im Gepäck.

Eindrücke des Tages