Der Schokoladenfabrikant

Die Erfolgsgeschichte

Von den französischen Besatzungsmächten erhielt Hans Imhoff nach dem Krieg die Erlaubnis, an der Mosel einen Lebensmittelgroßhandel zu betreiben,  der kurze Zeit später zum größten Lebensmittelversorger in der Region aufstieg. Hier wurde dann auch der Grundstein für das spätere „Schokoladenimperium“ gelegt:

1948 baute Hans Imhoff in Bullay an der Mosel eine erste eigene Schokoladenfabrik auf. Und der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: 1958 beschäftige er dort bereits 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Bisher hatte Imhoff ausschließlich No-Name Produkte hergestellt. Er übernahm 1969 erstmals mit der Hildebrand, Kakao- und Schokoladenfabrik in Berlin – Deutschlands ältester Schokoladenfabrik – das Markenprodukt „Scho-Ka-Kola“.

1972 übernahm Imhoff die Stollwerck-Schokoladenfabrik in der Kölner Südstadt. Er sanierte das angeschlagene Unternehmen und vergrößerte es in den folgenden Jahren durch mehrere Übernahmen einiger traditionsreicher Schokoladenhersteller – unter anderem Eszet 1975, Waldbauer 1977, 1979 Sprengel, 1982 Zusammenschluss mit der Chocolaterie Jaques S.A., 1991 Rotstern, 1998 Sarotti und 1999 Gubor .

Im Jahr 2002 verkaufte Imhoff seine Anteile am Konzern an den weltgrößten Schokoladenproduzenten der Welt, den Schweizer Konzern Barry Callebaut AG. Das Schokoladenmuseum ging mit dem Verkauf der Aktienmehrheit in den Besitz der Familie Imhoff über.

Hans Imhoff

Schokoladenkönig

Hans Imhoff: „Ich bin der einzige Mensch, der ein Herz aus Schokolade hat“